News
access_time 2 Monaten vor

Die 3 wichtigsten Fragen zur Tour de France 2019

von
visibility 96
comment 0

Am kommenden Samstag, den 06.07.2019, startet das ehrwürdigste und wichtigste Fahrradrennen der Welt, die Tour de France 2019. Das ausgewogen besetzte Teilnehmerfeld startet zum zweiten Mal überhaupt in ihrer Geschichte in der belgischen Hauptstadt Brüssel und wird erst bei der dritten Etappe das Hauptgastgeberland Frankreich erreichen. Doch wie viele Etappen gibt es insgesamt? Wie viele Höhenmeter müssen die Radler bezwingen und was ist ihre Durchschnittsgeschwindigkeit? Diese und weitere Fragen haben wir für euch zusammengetragen und in Kürze beantwortet.

Wie viele Etappen gibt es und wie lang sind diese?

Die diesjährige Tour de France ist mit 3480,3 Kilometer etwa 130 Kilometer länger als im letzten Jahr. Die ingesamt 3480 Kilometer werden zwischen dem 06. Juli und dem 28. Juli wie im Vorjahr auf 21 Etappen verteilt. Damit werden die Radsportler innerhalb von 23 Tagen jeden Tag 165,7 Kilometer fahren und nur zwei kurze Ruhetage genießen können. Die längste Etappe führt durch das französische Flachland von Belfort nach Chalon-sur-Saone (Etappe 7) und beträgt immense 230 Kilometer. Bei der kürzesten Etappe hingegen handelt es sich um eine nur 27,2 Kilometer Rundstrecke vom ebenfalls französchen Pau an Tag 13. Dort rasen die Profis allerdings in speziell abgestimmten Fahrrädern und schnittigem Helm im Einzelzeitrennen um die Gassen.

Wie schnell ist die Durchschnittsgeschwindigkeit bei der Tour de France?

Die Durchschnittsgeschwindigkeit der Tour de France Teilnehmer hat über die Jahrzehnte hinweg kontinuierlich zugenommen. Wurde die erste, im Jahr 1903 ausgetragene Tour de France, noch mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 25,67 km/h gefahren, überschritt sie im Jahre 1934 erstmals die 30 km/h Marke. Im Jahr 1956 wurden dann die 35 km/h geknackt und 1999 schließlich von keinem geringeren als Lance Armstrong die 40 km/h Grenze durchbrochen. Dieser stellte dann bei der Tour de France 2005 die bisher unerreichte Bestmarke von einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 41,65 km/h auf. Aufgrund der Überführung des Dopings und der Aberkennung aller sieben gewonnen Tour de France Titel bleibt bei der Betrachtung jedoch ein fader Beigeschmack.

Warum wurden die Radler bei der Tour de France immer schneller?

Die schnelleren Zeiten und höheren Durchschnittsgeschwindigkeiten bei der Tour de France haben verschiedene Gründe. Zum einen wurde über die Jahre hinweg die Gesamtstrecke und die Strecke einer einzelnen Etappe gesenkt. War früher die Gesamtstrecke oft über 5000 Kilometer und eine einzelne Etappe mit 300 bis 400 Kilometer, ist diese Jahr für Jahr stetig gesunken und auf mehrere Etappen verteilt worden. So haben die Radler eine niedrigere Gesamtstrecke sowie kürzere Etappen zu meistern und könenn dadurch mehr Kraft in jeden Kilometer stecken. Des Weiteren hat sich der Straßenzustand sowie das Material und Bauweise eines Fahrrads (Gangschaltung, Senken des Gewichts) enorm verbessert. Der deutliche Anstieg ab den 1980er Jahren ist zudem auf die bessere und professionalisierende Trainingsmethodik sowie auf dem damals breit eingesetzten Doping zurückzuführen.

Verteidigt Geraint Thomas seinen Titel?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.