Auswertungen
access_time 1 Monat

55 Jahre David gegen Goliath: DFB Pokal Statistik über unterklassige Vereine

von Phillip
visibility 288
comment 0
DFB Pokal unterklassige Vereine

Der DFB-Pokal lebt seit je her von den Spielen „Klein gegen Groß“, David gegen Goliath. Jedes Jahr freuen sich die unterklassigen Vereine, die Klubs wie den FC Bayern oder Borussia Dortmund zugelost bekommen, auf ihr „Spiel des Jahres“. Trotz der deutlichen Klassenunterschiede setzen sich aber auch immer Vereine aus den unteren Liegen durch. Manche sogar über mehrere Runden. Das Phänomen, das nominell schwächere Teams in einem Spiel über sich hinauswachsen können, wurde schon mehrfach analysiert.

Wir wollen uns in diesem Artikel deshalb lediglich angucken, wie sich der Quotient der erfolgreichen unterklassigen Vereine über die Jahrzehnte entwickelt hat. Gründung der 2. Bundesliga sowie der 3. Liga, Einführung der Lostöpfe für Profis und Amateure sowie Kommerzialisierung des Fußballs – wie sehr haben sich diese Faktoren auf die Performance der sogenannten Underdogs ausgewirkt? Wir haben uns die letzten 55 Jahre DFB-Pokal Geschichte in dieser Statistik genauer angeguckt und herausgefunden, dass sich die unterklassigen Klubs immer seltener durchsetzen. Pokalmärchen werden eine Rarität!

DFB-Pokal-unterklassige-Vereine-Fakten

Gegründet wurde der DFB-Pokal 1952, als Nachfolger des vom nationalsozialistischen Regime 1935 eingeführten Tschammer-Pokal. Da bis zur Saison 1963/64 keine eingleisige erste Liga existierte, haben wir unsere Untersuchung im Jahr der Bundesligagründung begonnen. Bis zur Einführung der 2. Bundesliga wurden alle Vereine unterhalb des deutschen „Oberhauses“ als unterklassig gewertet. Anschließend galten alle Ligen ab der Drittklassigkeit als unterklassig. Obwohl mit der Gründung der eingleisigen 3. Liga eine weitere Profiliga entstand, haben wir dieses Kriterium nicht geändert. Unterklassig heißt also nicht zwangsläufig, dass es sich um einen Amateurverein handelt. Zudem haben wir in den Jahren 1991 bis 94 und 1999/2000, in denen die offizielle erste Pokalrunde eine Art Qualifikation mit nur wenigen Partien darstellte, jene Runde gewertet, bei der alle Bundesligisten in den Wettbewerb eingestiegen waren.

DFB-Pokal Regularien: Zweite Runde am Dienstag und Mittwoch

Der aktuellen Regelung nach nehmen 64 Vereine an der ersten Pokalrunde teil. Die Auslosung erfolgt in zwei Lostöpfen. Gesetzt sind alle Bundesligisten sowie die besten 14 Zweitligisten der vergangenen Saison. In den „Amateur“-Lostopf gelangen die vier restlichen Zweitligisten, die vier bestplatzierten Drittligisten, die 21 Pokalsieger der Landesverbände sowie je ein weiterer Vertreter aus den drei größten Landsverbänden Bayern, Niedersachsen und Westfalen (den Modus bestimmen die Verbände individuell). In der zweiten Runde gibt es ebenfalls Lostöpfe, auch wenn diese nicht gleichgroß sind. Bundesligaduelle sind also möglich. Ab dem Achtelfinale, welches zugleich die dritte Spielrunde ist, können dann theoretisch auch zwei unterklassige Teams aufeinandertreffen. Vereine unterhalb der 2. Liga genießen bis zum Finale das Heimrecht gegen Profiteams. Das Finale findet seit 1984/85 in Berlin statt.

Die zweite Runde findet Dientag und Mittwoch, den 30. und 31. Oktober 2018 statt. Live in der ARD gibt es die Partien SV Rödingshausen gegen den FC Bayern (Dienstag) und RB Leipzig gegen TSG Hoffenheim (Mittwoch) jeweils um 20.45 Uhr zu sehen.

Die 80er als Jahrzehnt der Außenseiter im DFB-Pokal

Mit Wehen Wiesbaden, Hansa Rostock (3. Liga), SV Rödinghausen, SSV Ulm 1846, Weiche Flensburg (Regionalliga) und BSG Chemie Leipzig (Oberliga) haben es dieses Jahr sechs Vereine geschafft, den großen Klubs in der ersten Runde ein Bein zu stellen. Die größte Pokal-Überraschung lieferte dabei der SSV Ulm aus der Regionalliga Südwest. Das Team besiegte Titelverteidiger Eintracht Frankfurt mit 2:1 – trotz drei Klassen Unterschied. Bei 28 angetretenen unterklassigen Vereinen konnten 2018/19 demnach 21,4% die zweite Runde erreichen.

Dieser durchaus passable Wert war aber schon einmal deutlich höher. Von den 60ern bis zum Beginn der 90er Jahre waren im Schnitt über 30% der angetretenen Amateurklubs in der ersten Runde erfolgreich. In der Saison 1981/82 durften ganze 35 Vereine aus den unteren Ligen auch in der zweiten Pokalrunde antreten. Die damals noch 128 Teilnehmer starke erste Runde relativiert diesen absoluten Wert zwar etwas, doch auch die Quote war in diesem Jahr mit 38,9% extrem hoch. Übertroffen nur noch von den beiden darauffolgenden Jahren, in denen jeweils 39,3% die zweite Runde erreichten (11 von 28 Vereinen).

DFB-Pokal-unterklassige-Vereine-Jahrzehnte

Während die 80er also zweifelsohne als Jahrzehnt der Außenseiter im DFB-Vereinspokal gesehen werden können, begann Mitte der 90er deren Absturz. Ab der Saison 1994/95 lag die Quote kontinuierlich unterhalb der 30%-Marke. In der Saison 1998/99 rutschte der Wert auf 10,7% (3 von 28 Vereinen). Schlechter waren die unterklassigen Teams lediglich in den Jahren 1971/72 und 1972/73 wo sich lediglich einer bzw. keiner der Klubs für die zweite Runde qualifizieren konnte (7,1% bzw. 0%). Im Jahrzehnt-Schnitt waren es in den 90ern so noch 25%. Im ersten Jahrzehnt des neuen Jahrtausends setzte sich der Negativtrend fort. Der Schnitt lag hier bei 17,4%.

Im aktuellen Jahrzehnt geht es nun wieder ein bisschen bergauf mit den unterklassigen Klubs. Von 2010 bis 2013 lag die Quote konstant über 20% (6 bis 7 von 28 Vereinen). Einem kurzen Rückfall in die 00er Jahre brachte die Saison 2016/17 mit lediglich 10,7% (3 von 28). Im Schnitt ist die Entwicklung der Quote des noch nicht vollendeten Jahrzehnts mit 19,8% aber wieder positiv. In der Regel schaffen es aktuell 5 bis 6 Vereine in die zweite Runde des DFB-Pokals.

Die 90er Jahre: Schlecht in der Breite, gut in der Spitze

In der Spitze sieht dieser Trend interessanterweise etwas anders aus. Die größten Einzelerfolge von unterklassigen Vereinen lagen in den eher mauen Jahrzehnten zwischen 1990 und 2010. So konnten in den Spielzeiten 1992/93, 1996/97 und 2000/01 drei drittklassige Vereine aus dem Nordosten Deutschlands das DFB-Pokal-Finale erreichen. Zwar scheiterten die Amateure von Hertha BSC, Energie Cottbus und Union Berlin jeweils an ihren Bundesligagegnern, aber gerade die beiden Berliner Vereine erlebten mit dem „Heimspiel“ im Berliner Olympiastation, das größte Erlebnis ihrer Vereinsgeschichte.

Dies konnte Hannover 96 in der Saison 1991/92 sogar noch toppen. Als bisher einziger Zweitligist gewannen die Niedersachsen das DFB-Pokalfinale gegen Borussia Mönchengladbach. Ähnliches war zuvor nur den Kickers Offenbach gelungen. In der Saison 1969/70 gewannen die Hessen den DFB-Pokal. Obwohl die Kickers als Zweitligist in den Wettbewerb starteten, waren sie zum Zeitpunkt des Finales bereits Erstligist. Aufgrund der äußerst früh angesetzten WM in Argentinien fanden die Pokalspiele ab dem Achtelfinale in der Folgesaison statt. Ein Drittligist konnte in Deutschland noch nie den Pokal gewinnen.

Erfolgreichste Zweit- und Drittligisten ab dem DFB-Pokal-Viertelfinale

Saison erfolgreichste Zweitligisten erfolgreichste Drittligisten
1963/64 Altona 93 im Halbfinale
1964/65 Alemannia Aachen im Finale
1965/66 FC St. Pauli im Viertelfinale
1966/67 Alemannia Aachen im Halbfinale
1967/68 VfL Bochum im Finale
1968/69
1969/70 Kickers Offenbach Pokalsieger (siehe oben)
1970/71 Fortuna Düsseldorf im Halbfinale
1971/72
1972/73
1973/74 SG Wattenscheid 09 im Viertelfinale
1974/75 Borussia Dortmund im Halbfinale VfB Stuttgart Ama. im Viertelfinale
1975/76 Röchling Völklingen + Homburg im Viertelfinale
1976/77 Bayer Uerdingen im Halbfinale
1977/78 Schwarz-Weiß Essen im Viertelfinale
1978/79 Bayer Leverkusen + Uerdingen im Viertelfinale Südwest Ludwigshafen im Viertelfinale
1979/80
1980/81 Hertha BSC + Eintr. Braunschweig im Halbfinale
1981/82 Göttingen 05 + SSV Ulm im Viertelfinale
1982/83 Fortuna Köln im Finale
1983/84 Schalke 04 im Halbfinale 1. FC Bocholt im Viertelfinale
1984/85 1. FC Saarbrücken im Halbfinale
1985/86 SV Sandhausen im Viertelfinale
1986/87 Stuttgarter Kickers im Finale
1987/88 Fortuna Köln im Viertelfinale Viktoria Aschaffenburg im Viertelfinale
1988/89
1989/90 Eintr. Braunschweig im Halbfinale Kickers Offenbach im Halbfinale
1990/91 MSV Duisburg im Halbfinale Hessen Kassel im Viertelfinale
1991/92 Hannover 96 Pokalsieger
1992/93 Chemnitzer FC im Halbfinale Hertha BSC Ama. im Finale
1993/94 Rot-Weiß Essen im Finale
1994/95 VfL Wolfsburg im Finale Bayern München Ama. im Viertelfinale
1995/96 1. FC Nürnberg im Viertelfinale Homburg + Altmark Stendal im Viertelfinale
1996/97 Energie Cottbus im Finale
1997/98 Uerdingen + Carl Zeiss Jena im Viertelfinale Eintracht Trier im Halbfinale
1998/99 Rot-Weiß Oberhausen im Halbfinale Sportfreunde Siegen im Viertelfinale
1999/00 Stuttgarter Kickers im Halbfinale
2000/01 MSV Duisburg im Viertelfinale Union Berlin im Finale
2001/02 Rot-Weiß Oberhausen im Viertelfinale
2002/03 1. FC Köln im Viertelfinale Unterhachingen im Viertelfinale
2003/04 Alemannia Aachen im Finale TSG Hoffenheim im Viertelfinale
2004/05 Bayern München Ama. im Viertelfinale
2005/06 1860 München + Offenbach im Viertelfinale St. Pauli im Halbfinale
2006/07 Kickers Offenbach im Viertelfinale
2007/08 Carl Zeiss Jena im Halbfinale
2008/09 FSV Mainz 05 im Halbfinale
2009/10 FC Augsburg im Halbfinale VfL Osnabrück im Viertelfinale
2010/11 MSV Duisburg im Finale
2011/12 SpVgg Greuther Fürth im Halbfinale Holstein Kiel im Viertelfinale
2012/13 VfL Bochum im Viertelfinale Kickers Offenbach im Viertelfinale
2013/14 1. FC Kaiserslautern im Halbfinale
2014/15 Arminia Bielefeld im Halbfinale
2015/16 FC Heidenheim + VfL Bochum im Viertelfinale
2016/17 Arminia Bielefeld im Viertelfinale Sportfreunde Lotte im Viertelfinale
2017/18 SC Paderborn im Viertelfinale

Die 00er und 10er Jahre: Langsam geht es bergab

Die im letzten Absatz beschriebene Tendenz zeigt sich auch in der Analyse der zweiten Spielrunde. Im Gegensatz zur ersten Runde überstanden in den 90ern prozentual am zweitmeisten Vereine die zweite Runde. 9,6% der angetretenen Klubs konnten in die dritte Spielrunde einziehen – im Schnitt sind das 2,7 Klubs. Prozentual waren die unterklassigen Teams nur in den 60er Jahren besser. Zwischen 1963/64 und 1969/70 konnten 10,5% bzw. 1,6 Teams das Viertelfinale (damals die dritte Spielrunde) erreichen.

Klar zu erkennen ist aber auch der Abfall in letzten beiden Jahrzehnten. Die 00er Jahre weisen mit 7,1% den zweitschlechtesten Wert auf. Im Schnitt waren es lediglich zwei Vereine. Im Unterschied zur ersten Runde geht die Kurve im aktuellen Jahrzehnt aber nicht wieder nach oben. Die 10er zeigen mit 5,5% der angetretenen unterklassigen Teams im Achtelfinale (aktuell die dritte Spielrunde) den schlechtesten Wert. Lediglich 1,56 Teams überstanden die zweite Runde zwischen 2010/11 und 2018/19 im Schnitt.

Insgesamt sind die prozentualen Unterschiede allerdings nicht so groß wie bei der ersten Runde. Die Grenzwerte liegen nur 5% auseinander. Aufgrund der unterschiedlichen Anzahl von unterklassigen Teilnehmern sieht dies bei den absoluten Werten naturgemäß etwas anders aus. Im Jahr der Einführung der 2. Liga (1974/75) gelangten zehn von 70 unterklassige Teams in die dritte Runde – insgesamt vier Mal gar keines. Interessanterweise gab es zwischen 1986/87 und 2017/18 keine Saison in der das Achtelfinale ganz ohne unterklassige Teams stattfand – bis zur Saison 2018/19.
dfb-pokal_statistik_3Runde

Übrigens: Nur in fünf der analysierten 55 Jahre waren die Bundesligisten im Viertelfinale unter sich. In allen anderen Jahren war mindestens ein Gast aus der 2. Bundesliga oder einer niedrigeren Klasse mit von der Partie. Eine Besonderheit bildet der Sieg des SSV Ulm in der Saison 2001/02 gegen den um fünf Klassen höher platzierten 1. FC Nürnberg. Bei Partien mit einem so großen Klassenunterschied konnte sich sonst nie der Außenseiter durchsetzen. Kurios wurde es zudem immer, wenn Amateurklubs eines Vereins gegen die eigenen Profis antraten. Hier setzten sich immer die Profis durch. Seit der Saison 2008/09 sind solche Paarungen nicht mehr möglich. Seither darf nur noch eine Mannschaft eines Vereins bzw. einer Kapitalgesellschaft antreten.

Vier Erklärungsversuche

Die Frage nach den Hintergründen der skizzierten Entwicklung ist nicht so trivial. Eine solche Entwicklung hat immer diverse Gründe. Trotzdem möchten wir an dieser Stelle vier Thesen zum Abscheiden der unterklassigen Vereine im DFB-Pokal aufstellen.

1. These: Innerhalb der 90er Jahre wurde die Kluft durch die immer stärkere Kommerzialisierung des Fußballs größer

Klar, Trikotwerbung und bezahlte Fußballprofis gab es schon vor den 90er Jahren. Doch das Jahrzehnt der Wiedervereinigung sorgte im deutschen Fußball für einige große Veränderungen. Vereine begannen mit Millionensummen Spieler zu verpflichten (1995 ging Heiko Herrlich für 10,7 Mio. Euro von Gladbach nach Dortmund), das Bosman-Urteil machte Spielerberater im Profifußball zu einer Selbstverständlichkeit und ab 1992 lief die Bundesliga erstmals exklusiv im privaten Fernsehen (ran bei Sat.1). Das Jahrzehnt lässt sich also ohne Zweifel als Antriebsmotor der Kommerzialisierung des Fußballs bezeichnen. Dass dabei die unterklassigen Vereine auf der Strecke blieben, scheint fast logisch. Somit liefert die größer gewordene Kluft zwischen Amateur- und Profisport eine Erklärung für den Absturz der DFB-Pokal-Leistungen ab Mitte der 90er.

2. These: Die Einführung der Lostöpfe hat für weniger Drittligisten in der zweiten Runde gesorgt

Weiter vorangetrieben wurde diese Entwicklung durch eine ganz profane Änderung: Die Einführung der Lostöpfe in der Saison 2000/01. Konnten zuvor noch sowohl zwei Bundesligisten als auch zwei Dritt- und Viertligisten in der ersten Runde aufeinandertreffen, war dies fortan nicht mehr möglich. So haben sich die Voraussetzungen der unterklassigen Teams erschwert – auf Kosten eines interessanten Heimspiels gegen einen Profiklub. Interessanterweise scheint die Regeländerung erst mit einiger Verzögerung bei den unterklassigen Vereinen angekommen zu sein. Die schwächsten Quoten um die 10% erzielten die Vereine in den Jahren 2007 bis 2010.

3. These: Die Einführung der eingleisigen 3. Liga hat die unterklassigen Klubs in der Breite gestärkt

Positiv für die unterklassigen Vereine scheint sich indes die Einführung der eingleisigen 3. Liga als Profiliga in der Saison 2008/09 ausgewirkt zu haben. Zwar gilt auch hier der Grundsatz, dass sich die Veränderung erst mit einer Verzögerung bemerkbar macht, aber ab der Saison 2010/11 geht es merklich bergauf mit den Leistungen der unterklassigen Klubs in der ersten DFB-Pokalrunde. Die höhere Konkurrenz und die Professionalisierung der 3. Liga scheinen diese also näher an die beiden Bundesligen geführt zu haben. Vor allem bei Spielen zwischen Zweit- und Drittligisten ist im DFB-Pokal häufig kein Klassenunterschied zu spüren.

4. These: Durch besseres Scouting sind Überraschungen nicht mehr so leicht zu wiederholen

Große Scouting-Abteilungen, Laptop-Trainer und die Übertragung der ersten drei Ligen in TV und Internet – der moderne Fußball ist gläserner geworden. Selbst kleinere Vereine stehen nach Erfolgen schnell in der Öffentlichkeit. Wussten noch in den 90ern Bundesliga-Trainer teilweise nicht welche Spieler beim unterklassigen Pokalgegner im Kader stehen, wird heute jeder Konkurrent vorab ausführlich analysiert. Das sorgt natürlich auch dafür, dass sich Erfolge von unterklassigen Teams schwer wiederholen lassen. Denn nachdem eine unterklassige Mannschaft einen Erstrundencoup gelandet hat, wird der nächste Pokalgegner alles daran setzen, Stärken und Schwächen des Gegners bestens zu kennen. Überraschungserfolge sind so schwerer zu wiederholen.

Quellen:

Grundlage der Daten bildet die deutsche Wikipedia. Als Ausgangspunkt wurde die Einführung der Bundesliga gewählt. Die Quoten wurden von unserer Redaktion errechnet. Sie ergeben sich aus der Anzahl der unterklassigen Teilnehmer durch die Anzahl der unterklassigen Vereine, die die zweite bzw. die dritte Spielrunde erreichen konnten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.